Eine Engelsstimme zu Besuch im Kiezgarten

Rund 50 Leute genossen am 26. Juli ein abendliches Sommerkonzert im Donaukiezgarten

Fotos: Birgit Leiß/Webredaktion

Viele waren gezielt zum Auftritt von Anï Woggon gekommen, aber es gab auch etliche Vorbeigehende, die spontan stehenblieben oder sich mit dem Fahrrad dazustellten. Die souligen, gefühlvoll vorgetragen Lieder kamen beim überwiegend jungen Publikum gut an.

Das Konzert war vom Projekt „Wandelndes Kulturzentrum“ im Auftrag des Quartiersmanagements organisiert worden. „Die Sängerin hat eine Stimme wie ein Engel“, meinte Frizzi vom Verein Kiezkollektiv e.V., der das Wandelnde Kulturzentrum durchführt.

Musik, die in keine Schublade passt

Anaïs-Elena, so heißt die junge Musikerin und Songwriterin, schreibt ihre englischsprachigen Texte selber und ist auch schon bei der Fête de la Musique und beim Straßenfest im Flughafenkiez aufgetreten. Ihren Stil kann sie nicht eindeutig einer Richtung zuordnen: „Ein bisschen Soul ist dabei, aber auch Rap und elektronische Musik, immerhin haben wir auch einen Synthesizer dabei“. Als Band, zusammen mit drei männlichen Musikern, sei man erst seit wenigen Monaten zusammen, erzählt sie. Knapp eine Stunde dauerte das Konzert. Das begeisterte Publikum forderte eine Zugabe. „Mehr haben wir nicht im Angebot, welches Stück sollen wir nochmal spielen?“, fragte Anaïs-Elena.

Viel Zuspruch trotz Sommerloch

Das Wandelnde Kulturzentrum hat in den letzten Jahren eine Reihe solcher Veranstaltungen an wechselnden Orten organisiert, darunter einen Tangoabend in einem Innenhof und mehrere Hinterhofdinner. Die selbst gebaute mobile Bühne und der Küchenwagen leisteten dabei stets gute Dienste, so auch an diesem glücklicherweise regenfreien Abend. „Es war echt süß“, meinte ein Besucher, der mit Kind zuhörte. Das Quartiersmanagent-Team freute sich, dass trotz Ferienzeit so viele Leute gekommen waren.

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