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QM Donaustrasse Nord

Donaustraße 7
12043 Berlin

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Nachrichten

Ideenaufruf für Kiezprojekte im Jahr 2012

Quartiersfonds 1 / 2012 (Aktionsfonds)

Aus dem kleinen Aktionsfonds (QF1) können Projekte mit einem Antragsvolumen von bis zu 1.000,00 Euro gefördert werden.

 

 Abgabetermine: 27. 01., 24.02., 23. 03. 20.04.

Liste der bisher geförderten Projekte

 

 

Quartiersfond 2 / 2012

Wir suchen Projektideen für Quartiersfond 2 im 2012 mit Antragsvolumen von 1.000 bis 10.000 Euro.

Der nächste Abgabetermin ist 13. Februar 2012.  Die Formulare sind im QM Büro, Donaustr.7 erhältlich oder können unter unserer Webseite heruntergeladen werden.

1. Preis, Rixdorfer Schule: Romeo und Julia

Die Gruppe hat eine eindrucksvolle Umsetzung des berühmten Shakespeare-Klassikers gezeigt. Es ist dabei der Gruppe hervorragend gelungen, die darin enthaltenen, heute immer noch gültigen Probleme und Gefühle und die daraus entstehenden Verwirrungen dem Publikum, das größten Teil ebenfalls im Grundschul-Alter war, näher zu bringen. Man kann vollen Herzens sagen, dass es die Inszenierung geschafft hat, das Stück "zeitgemäss" zu präsentieren. Nicht zuletzt auch dadurch, das das klassische, historische Stück durch witzige Anmerkungen und poppige Musik immer wieder durchbrochen war – und auch durch die ungewöhnliche Umsetzung der Bühne, an der das Publikum zu beiden Seiten gruppiert war, welches so immer hin und her zum nächsten "Aktivitätsspot" schauen musste.
Alle Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse waren eingebunden und beeindruckten durch klare und verständliche Sprache, durch gelungene Fecht-Szenen und Tanz-Choreographien. Die Inszenierung überzeugte neben den tollen schauspielerischen Leistungen auch durch ihre wunderschönen Kostüme und Masken und die sehr effektvollen Schattenspiele.
Gefallen hat uns auch, dass die Gruppe den tragischen Schluss auf eigenen Wunsch umgeändert hatte. Wie könnte man besser vermitteln, dass die Liebe es erreicht, jahrelange sinnlose Feindschaften  - hier zwischen den beiden Familien, man könnte auch sagen Clans -  die sich oft nur noch durch Vorurteile und Gewalt aufrecht erhalten, zu überwinden? Besonders intensiv und berührend war dabei der Moment, als sich Romeo und Julia mit vorgehaltener Maske auf dem Tanzball umkreisten- hier knisterte förmlich die Luft. Wir wünschen der Gruppe noch ganz viele dieser intensiven Momente auf der Bühne, einen herzlichen Gruß an alle Akteure, toi toi toi auch hier für die parallel stattfindende Aufführung und HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Auf ein Wiedersehen beim nächsten Globus,
mit besten Grüßen

Kristina Rahe

100 Jahrfeier in der Rixdorfer Schule

Schon von der Donaustraße war zu hören, dass an diesem himmelblauen Sonnentag etwas Besonderes los war auf dem Gelände der Rixdorfer Schule. Der 100jährige Geburtstag des Schulgebäudes, vom Stadtbaurat Reinhold Kiehl erbaut, wurde mit einem großen Schulfest gefeiert. Neben den vielen Kindern, ihren Geschwistern, Freunden und deren Eltern sowie den Lehrern der Schule fanden sich aus diesem Anlass auf dem Schulhof auch zahlreiche verantwortliche Mitarbeiter/innen aus Bezirks- und Senatsverwaltung, Vertreter von Kooperationspartnern der Schule, wie z.B. der Musikschule und der VHS, sowie Sponsoren ein, die sozusagen hinter der Schule stehen, sie unterstützen und begleiten. Auch einige „Ehemalige“, Schüler wie Lehrer,  waren unter den Gästen. An alle richteten sich die Worte des Dankes und der Anerkennung in den Eröffnungsansprachen der Schulleiterin Anke Peters, von der Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Familie Frau Zinke der Bildungsstadträtin Frau Dr. Giffey und Herrn Helfen vom Quartiersmanagement Donaustraße Nord. Sie alle brachten zum Ausdruck, dass die Rixdorfer Schule, die seit Mitte der 80er Jahre in dem Gebäude untergebracht ist, in vielerlei Hinsicht Beachtliches auf die Beine gestellt hat, auf das sie stolz sein kann: Angefangen von der zweisprachigen Erziehung in Deutsch/Türkisch, über die modernen Unterrichtsformen und die innovativen Projekte, wie z.B. aktuell die durch das Programm Soziale Stadt geförderte „Betreute Schulhoföffnung“. Die Schüler übernahmen das weitere Bühnenprogramm, zu dem jede Klasse ihren eigenen Beitrag machte. Die Klassen 5e und 5d haben z.B. in Form einer kleinen Ausstellung zusammengestellt, wie Schule vor 100 Jahren funktionierte. In entsprechendem Aufzug gekleidet stellten die Schüler und Schülerinnen ihre Ausführungen besonders anschaulich vor. Natürlich gab es auch Tanz- und Musikvorstellungen, von tradionell bis hiphop, dazu Trommeln und der neue Schulsong der Rixdorfer Schule wurde zum ersten Mal auf der Bühne aufgeführt. Und drum herum….tobte das Leben : Spielen, Schminken, leckeres Essen und einfach gute Stimmung.Was bleibt von diesem schönen Fest? Fotos, auf denen Sie sich vielleicht entdecken können. Eine Ausstellung im Gebäude von Schülern zum Thema Schule vor 100 Jahren, die aktuelle Schülerzeitung Rixi-Times, zum 100sten Geburtstag, zehn große Ausstellungstafeln an der Turnhalle, auf denen Sie von der Donaustraße aus über die Entwicklungsgeschichte des  Gebäudes der Rixdorfer Schule vieles erfahren können. Und für den weiteren Schulbetrieb nach den Herbstferien gibt es die neue zusätzliche Mensa. Diese wurde nach Abschluss der Bauarbeiten auch noch an diesem großen Festtag offiziell durch Frau Dr. Giffey eingeweiht.

Regine Schütz

Abbe-Abi-Streich

Donaukiez um 50 Abiturienten reicher!

Ausgelassen feierten am Freitag vor Pfingsten die rund 50 Abiturientinnen und Abiturienten des Ernst-Abbe-Gymnasiums ihren Schulabschluss nach - in der Regel 13 -  anstrengenden Schuljahren. Die Zeit mit den vielen Prüfungen und Klassenarbeiten ist für sie nun vorüber.

Grund genug, einmal im eigenen Schulgebäude, wo die meisten von ihnen nun immerhin sechs Jahre ihres Lebens verbracht haben, richtig auf den Putz zu hauen. Der so genannte Abi-Streich hat in der Schule gute Tradition, sagt Joachim Westenberger, Konrektor des Gymnasiums an der Sonnenallee, "dabei bekommt jeder sein Fett weg". Gekürt werden beispielsweise der"am besten angezogene Lehrer" oder die "besten Sprüche" der Pauker im Unterricht.

Die auf dem Pausenhof organisierte Party ist nur den Abiturientinnen und Abiturienten sowie der Schulleitung bekannt. "Für alle anderen ist sie eine Überraschung", sagt Westenberger.


An Unterricht ist an diesem Tag in den ersten beiden Stunden nicht mehr zu denken. Aber schließlich haben auch die jüngeren Schülerinnen und Schüler an so einer Feier ihren Spaß und werden sicherlich motiviert, bis zum Abi durchzuhalten und ebenfalls einmal so feiern zu können.


Offiziell erhalten die 50 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten ihr Abschlusszeugnis allerdings erst am 23. Juni. Im feierlichen Rahmen und vor geladenen Gästen werden ihnen die Urkunden, die ihnen die Wege in Universitäten und anspruchsvolle Ausbildungsplätze eröffnen, in der Aula der Schule überreicht. Am 25. Juni , ebenfalls mit geladenen Gästen, ist Abi-Ball.


"Im nächsten Jahr werden es beim Abi-Streich sogar rund 100 Abiturienten sein", sagt Westenberger. Mit dem vor fünf Jahren eingeführten auf 12 Schuljahre verkürzten Abitur, werden dann zwei Jahrgänge gemeinsam ihre Prüfungen und natürlich auch die Feiern durchführen.

Kiezreporter Ulrich Falke

Neuer Quartiersrat gewählt

Nachdem die Anwohner im Donaukiez drei Tage lang die Mitglieder für den neuen Quartiersrat im Büro des Quartiersmanagement wählen konnten, wurden am Freitag, den 25. März um 18.00 Uhr alle Stimmzettel aus der Wahlurne auf den Tisch geschüttet und ausgezählt. Alle Haushalte wurden per Postkarte zu dieser Wahl eingeladen, daneben wurden auch auch über die QuartiersmanagerInnen und aktive AnwohnerInnen viele Menschen persönlich angesprochen, trotzdem war die Wahlbeteiligung nicht sehr hoch. Dennoch hat es gereicht, um die Wahl erfolgreich abzuschließen. Die Stimmverteilung zwischen den insgesamt 17 KandidatInnen war dabei recht ausgewogen. Der neue Quartiersrat ist nun für die kommenden zwei Jahre offiziell legitimiert und beauftragt, stellvertretend für die Anwohner über die zukünftigen Soziale Stadt-Projekte zu entscheiden. In kleiner Runde wurde darauf im Cafe Broschek mit den QuartiersmanagerInnen und den anwesenden neuen Quartiersräte angestoßen.
Drei der neuen Quartiersräte haben ihren Auftakt gleich mit ihrer Teilnahme am 4. Berliner Quartiersrätekongress gemacht, bei dem sich jährlich alle Berliner Quartiersräte zusammen mit Vertretern der Verwaltung und der QM-Mitarbeiter zum Erfahrungsaustausch im Berliner Abgeordnetenhaus treffen. Walter Momper der Präsident des Abgeordnetenhauses eröffnete den Kongress damit, wie wichtig das persönliche Engagement der Bürger für ihre Quartiere sei und sprach seinen anerkennenden Dank dafür aus, da es „ohne sie nicht gehen“ würde.

Am 14. April geht es für den neuen Quartiersrat im Gebiet Donaustraße-Nord mit der ersten so genannten konstituierenden Sitzung los, bei der sich die Quartiersräte neben der Geschäftsordnung mit den eingereichten Projektideen für den Donaukiez beschäftigen werden. Allen Beteiligten seien gute Entscheidungen und viel Spaß beim Diskutieren gewünscht.

Kiezreporterin: Regine Schütz

Grüner Aktionstag – Blüten-Attraktion für Anwohner und Kinder

„Was ist besser? Grün oder Grau?", schreibt Feliz Tuszkaya auf ihre Tafel, die sie im Donaukiez an dem Straßenbaum vor ihrem Wohnhaus angebracht hatte. Und diese Frage beantwortet die Anwohnerin gleich selbst. Denn die Rentnerin beteiligte sich an dem Grünen Aktionstag, zu dem das Büro Umweltconsulting Dr. Hoffmann auf Initiative des Quartiersrates am 19. März aufgerufen hatte. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am frühen Nachmittag gut 20 Anwohner im Quartiersmanagementbüro, vor allem Mütter mit ihren Kindern, um sich an der Werbeaktion für mehr Grün im Kiez zu beteiligen. Mit Begeisterung verzierten die meist jungen Künstler kleine Schilder mit ihren Wünschen nach mehr Natur im Kiez: „Grün! Grün! Super!" ist darauf zu lesen und: „Wir wünschen uns eine Pflanzen-Straße".

Genau das ist auch das Ziel von Christian Hoffmann. „Mit der Aktion wollen wir die Sensibilität für dieses Thema im Kiez erhöhen", sagt der Umweltberater. „Wenn wir nur einen Einzigen dazu gewinnen, war die Aktion schon ein Erfolg". Und sofort weiß er von einer weiteren Geschäftsfrau zu berichten, die spontan die Patenschaft für eine bepflanzte Baumscheibe übernehmen will. Aber nicht nur sie, auch viele Passanten sind durch die bunten Schilder, den an den Baumstämmen gehängten Frühlingsblumen und den dabei verteilten Flyern für ein „Grünes Wohnumfeld" aufgeweckt worden.

Rund 150 Frühlingsboten – Vergissmeinnicht, Primeln und Gänseblümchen – haben die Akteure im Quartier verteilt. Besondere Hingucker waren die beiden jeweils rund drei Quadratmeter großen Rollrasenteppiche auf den Gehwegen in der Donaustraße Ecke Reuter- und Weichselstraße. Bei dieser installierten Blütenpracht auf ungewohntem Terrain verweilten viele. Sie erhielten eine erste Ahnung davon, wie lebendig und farbenprächtig der Kiez mit ein wenig mehr Natur wirken kann.

Alle, die Farbe bekennen wollen für mehr Grün im Quartier, können dies tun beim Consulting-Büro von Dr. Hoffmann, Neckarstraße 5, Telefon: 030 68088622, mail: info@umweltconsultung.biz oder im Büro des Quartiersmanagements, Donaustraße 7, Telefon: 030 34620069 o. 70 Mail: info@qm-donaustrasse.de.

Kiezreporter: Ulrich Falke

Ebru Künstlerin malt mit Müttern der Theodor -Storm- Schule auf dem Wasser

Im März kann man im Büro des Quartiersmanagements eine Ausstellung sogenannter türkischer Papiere bestaunen, die auf marmorierten Hintergründen in organischen Verläufen und Farbmischungen vor allem blumige Motive zeigen. Es sind die auf Papier gezogenen Arbeitsergebnisse einer Gruppe von Frauen, die bei der Ebru Künstlerin Arzu Adak eine besondere Maltechnik kennen lernen durften: das Malen auf dem Wasser.
Hierbei werden Farben nach geheim gehaltenen Rezepturen in ein mit spezieller Flüssigkeit gefülltes Becken getropft. Die Farben schwimmen auf der Oberfläche der Flüssigkeit ohne sich dabei zu vermischen. Mit verschiedenen Werkzeugen wie Kämmen u.a. werden dann die Muster erzeugt. Ein Blatt Papier, vorsichtig auf die Oberfläche gelegt und ebenso wieder abgenommen, trägt das vorher auf dem Wasser geschwommene Bild.

Wenn man Arzu Adak zuschaut, wie sie umgeben von zahlreichen Farbtöpfen und speziellen Pinseln Blatt für Blatt einzigartige wunderbare Formen und Blüten auf das Wasser zaubert, spürt man die meditative Wirkung dieser alten Kunst. Aus diesem Grund wird es auch zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Überraschend ist, dass die Ebru-Malerei selbst vielen türkischen Menschen nicht bekannt ist. So war es auch bei den ca. zehn Teilnehmerinnen, die über ihre Kinder an der Theodor-Storm-Grundschule zu diesem Workshop gekommen sind. Das Projekt wurde durch das Quartiersmanagement finanziert. Wer weiter in die Ebru Kunst einsteigen möchte, kann dies in Arzu Adaks Atelier in der Richardstr. 112. Weitere Informationen gibt es unter www.arzuadak.de

Kiezreporterin: Regine Schütz

Preise für Schülerzeitungen aus unserem Quartier

Die beiden Finalisten aus dem Quartier Donaustraße-Nord – und Umgebung – gehen preisgekrönt aus dem diesjährigen Berliner Schülerzeitungswettbewerb hervor. Die „Rixi-Times" der Rixdorfer Schule erhielt den dritten Platz unter den Grundschulen. Der „Elbe-Reporter" der Elbe-Schule erreichte den zweiten Platz bei einem der drei begehrten Sonderpreise, dem Gesundheitspreis „Wertschätzung in der Schule". Dieser Sonderpreis wurde von der Unfallkasse Berlin ausgelobt. Neben diesen Auszeichnungen erhielten die Schüler-Reporterteams jeweils einen Check für ihre Schulen in Höhe von 150,- beziehungsweise 200,- .

„Wir sind stolz auf diesen Preis", sagt Anke Peters, Rektorin der Rixdorfer Schule, die ihr Redaktionsteam gemeinsam mit dem Fachlehrer, Bernd Otten, und dem Betreuer, Bernd Lohöfer, zur Preisverleihung am 26. Januar ins Berliner Rathaus begleitet hatte. Die Rixi-Times, die nun bereits ihre 15. Ausgabe feiern konnte, gehörte schon mehrmals zu den besten Berliner Schülerzeitungsredaktionen.

Die Laudatio im Wappensaal des Berliner Rathauses hielten Bildungssenator Professor Dr. Jürgen Zöllner und der Chefredakteur der Berliner Morgenpost, Carsten Erdmann. Während Zöllner auch auf die Wichtigkeit von Sprache allgemein und von „gut formulierten Fragen" hinwies, damit „die Leser die Wahrheit erfahren," hob Erdmann vor allem die Eigenschaften von Journalisten hervor. Sie müssten „Lust haben, Geschichten zu erzählen" sowie neugierig und offen sein. Gelobt wurden die Grundschul-Redaktionen wegen ihrer „Frische und Unbekümmertheit" und ihrem „Mut zu kritischen Antworten". Der erste und zweite Platz unter den Elementarschulen ging an die Grundschule am Sandsteinweg im Süden Neuköllns und an die Grundschule auf dem Tempelhofer Feld.

Lobredner für den Sonderpreis „Wertschätzung in der Schule" war Michael Laßok von der Geschäftsführung der Unfallkasse Berlin. Beim Elbe-Reporter betonte er, wie vielschichtig die Schüler das Thema „Respekt" behandelt haben.

Kiezreporter: Ulrich Falke

Die Elbe-Reporter erhalten den zweiten Platz des Sonderpreises „Wertschätzung in der Schule“. Überreicht wird er von Michael Laßok aus der Geschäftsführung der Unfallkasse Berlin
Bildungssenator Jürgen Zöllner (links im Bild) und Chefredakteur Carsten Erdmann zeichnen die besten Schülerzeitungsredaktionen Berlins aus, darunter das Rixi-Times-Team (links)

Studie zur Kinder-, Jugend- und Elternbeteiligung vorgestellt

Welche Beteiligungsmöglichkeiten gibt es in den QM-Gebieten Donaustraße-Nord und Reuterplatz? Wie können darauf aufbauend Vorschläge zur weiteren Beteiligung von Kindern und Jugendlichen erarbeitet werden? Zur Klärung dieser Fragen hatten die Quartiersbeiräte der beiden Gebiete eine Analyse durch das Umweltplanungsbüro „Integere“ auf dem Weg gebracht. Ihre Ergebnisse präsentierte jetzt die Stadtplanerin Susanne Fuchs zusammen mit ihren Kolleginnen Kerstin Semrau und Christin Manzke in der gut gefüllten Aula der Theodor-Storm-Schule. Das Publikum bestand überwiegend aus „Akteuren“ der beiden Quartiere wie den Leitern und Fachkräften aus Schulen, Jugend-Freizeiteinrichtungen und Kitas.

„Viele kleine Schritte in den Köpfen und Einrichtungen sind dafür notwendig“, fasste Fuchs ihre Analyse zusammen. An Kitas und Schulen appellierte sie: „Wir müssen uns mehr öffnen und das Engagement der Eltern zulassen.“

Insgesamt bescheinigte sie den Quartieren mit ihren vielfältigen Projektangeboten bereits gute Noten auf diesem Weg. Eines dieser positiven Beispiele seien die Eltern-Cafes, die inzwischen in den meisten Schulen etabliert sind. Für alle Eltern – mit und ohne Migrationshintergrund – sei es wichtig, sich immer wieder an einem bestimmten Ort zu treffen, um sich im vertrauten Rahmen austauschen zu können. In Jugendfreizeiteinrichtungen würde bereits häufig eine „demokratische Kultur“ gepflegt, dort entscheiden die Jugendliche mit. Gut funktionieren auch die Schülervertretungen. Zu beobachten sei allerdings, dass in Oberschulen mit zunehmendem Alter der Schüler dieses Engagement abnimmt.

Die hervorragend vorbereitete und moderierte Veranstaltung war auch in den Augen der Quartiermanagerinnen ein voller Erfolg: Viele der Veranstaltungsbesucher beteiligten sich an der Diskussion, berichteten von Ihren Erfahrungen und brachten Vorschläge ein.

Mehr zu der Analyse und der Präsentation in der Theodor-Storm-Schule erfahren Sie in der nächsten Donauwelle, Ihrer Quartierszeitung

Kiezreporter: Regine Schütz und Ulrich Falke

Die Ergebnisse des Projektes sind in folgender PowerPoint-Präsentation zusammengefasst.

Jugendstadtteilladen in der Hobrechtstr. 83

Am 24. September wurde der Jugendstadtteilladen in der Hobrechtstraße 83 eröffent.

Jugendliche haben nun endlich einen Ort im Quartier an dem sie ihre Freizeit verbringen können. Gemeinsam mit dem Streetworker Nihat „Nio" Karatoprak von Outreach können junge Mädchen und Jungen hier gemeinsam kochen, Videos schauen…aber auch bei größeren und kleinen Problemen Unterstützung suchen.

Öffnungszeiten: Donnerstag, Freitag und Samstag von 16.00 bis 21.00 Uhr

Ein Video von der Einweihung des Jugendstadtteilladens finden Sie auf folgende Webseite:  http://www.kijupo.de/?p=552/

Flyer

Neue Infobroschüre

Das Ernst-Abbe-Gymnasium

Hier steht Ihnen die Infobroschüre über das Ernst-Abbe-Gymnasium zum Herunterladen bereit. Die Printversion ist im Quartiersbüro, Donaustraße 7, erhältlich.

 

Grünes Wohnumfeld im Donaukiez

Seit 2010 läuft das Projekt Grünes Wohnumfeld im Donaukiez. Jetzt gibt es einen Flyer zum Projekt in dem Sie Informationen zum Projekt erhalten können.

Die Suchmaschine "Kitafinder Neukölln" ist online

Die Online Suchmaschine "Kitafinder" ist in enger Zusammenarbeit der Fachlichen Steuerung Kindertagesstätten mit den Mitarbeiter/Innen der Deutschen Angestellten-Akademie und mit Beratung von vielen Neuköllner Kitaleitungen entstanden und wurde in der „Nacht der Weiterbildung" vom 23. zum 24. September unter www.kitafinder-neukoelln.de offiziell in das Internet gestellt.

Der „kitafinder-neukoelln.de" soll Ihnen die Suche nach einer Kindertagesstätte oder Tagespflegestelle erleichtern.
Sie finden hier die verschiedenen Kindertagesstätten und Tagespflegestellen nach Wunsch, z.B. im Umkreis von 1 oder 0,5 Kilometer, von ihrer Wohnadresse aus.
Sie als Eltern können zum Beispiel sehen
- wie Sie die Kita per Telefon, Fax oder Email erreichen.
- welche Kita zur Zeit einen freien Platz hat.
- wo genau die Kita ist und wie sie hinkommen (Lageplan).
- wie die Öffnungszeiten sind.
- ob sie in der eigenen Küche mit ausgebildeten Küchenpersonal selbst kocht.
- ob die Kita einen eigenen Garten anbietet, in dem die Kinder spielen können.
- welche pädagogischen Schwerpunkte die Kita hat.
- wie groß die Kita ist (anhand der Platzzahl).
- was die Kita noch so alles bietet.

Auch werden Ihnen verschiedenste Downloads zur Verfügung gestellt:
- Vordrucke zur „Anmeldung zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen
(Krippe, Kindergarten) und Kindertagespflege".
- auch einen Hinweis, welche Unterlagen Sie dafür alles benötigen.
- wo Sie die Unterlagen abgeben müssen und wie die Sprechzeiten sind.
- auch die Erläuterungen zu dem Antrag.

Dies alles können Sie sich ausdrucken.

Einige Kitas sind mit der Homepage des Trägers verlinkt, so dass Sie auch zum Träger nähere Informationen erhalten können.